

Prompt / Lyrics
DER RASSISMUS IST ZURÜCK (Manifest) Cheff, der Rassismus ist zurück. Er war nie weg, er hat nur gewartet. Jetzt schreit er an den Grenzen, in den Gesetzen, in den Blicken, in der Stille der Behörden. China zählt Millionen Vergessene. Europa zählt Zahlen, als wären es nur Statistik. Sechzig Millionen Leben ausgelöscht und sie nannten es Fortschritt, Geschichte, Kapital. Afrika blutete drei Millionen. Gold, Land, Namen und Stimmen geraubt. Die Ukraine weint um neun Millionen. Der Krieg ändert Karten, aber nie, wer über uns herrscht. Europa nahm die Welt in Besitz, baute Imperien aus Blut und Salz. Handelsrouten, Häfen, Macht. Portugal trug das Geschäft über den ganzen Globus. Körper in den Schiffen, Gewinne im Laderaum. Heute schließen sie dieselben Häfen und sagen: „Es gibt keinen Platz mehr.“ Deutschland baut unsichtbare Mauern. Afrika hat keinen Raum mehr. Amerika vertreibt die, die den Boden gebaut haben, auf dem es heute steht. Sie nennen es Krise. Aber Krise für wen? Für die, die immer alles hatten? Der Rassismus blieb am selben Ort — er wechselte nur die Uniform, nur die Sprache. Gestern war es die Peitsche, heute ist es das Papier. Gestern die Ketten, heute die Verordnung. Sie sagen: „Geh zurück in dein Land.“ Aber es war dein Land, das hierher kam, um zu holen. Sie sagen: „Integrier dich.“ Aber sie lassen dich nie dazugehören. Alles wird sich ändern. Denn nichts bleibt für immer begraben. Bevor ihr vom Ende der Welt sprecht, denkt an die, die das Ende jeden Tag gelebt haben. Wenn die Welt brennt, dann weil sie im Feuer gebaut wurde. Wenn das System fällt, dann weil es gemacht wurde, um zu zerdrücken. Cheff, das ist kein Hass. Das ist Erinnerung. Und wenn Erinnerung erwacht, ändert sich die Geschichte.
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Moody alt-pop rock, midtempo groove. Clean electric guitar arpeggios over warm bass, dry punchy drums. Verses stay half-
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No
1/28/2026