...
[Vers 1]
Wir haben euch gesehen, aus weiter Distanz,
durch Rauch und Krieg, durch Gier und Ignoranz.
Ihr sprecht von Frieden mit Messern im Rücken,
pflanzt eure Fahnen auf Gräber – zum Glücken?
Ihr ruft nach Kontakt, doch hört nie zu,
zerstört, was lebt, wie ein Virus im Nu.
Eure Götter sind Macht, Besitz und Profit,
ein Planet schreit – und ihr seht es nicht.
[Chorus]
Darum weichen wir aus, machen Bögen um euch,
nicht aus Angst – sondern weil ihr euch selbst schon zerfleischt.
Eure Intelligenz ist ein Feuer ohne Ziel,
eine Waffe ohne Moral, ein instinktloses Spiel.
[Vers 2]
Ihr jagt nach Sternen, doch kennt kein Maß,
eure Kinder ersticken in Plastik und Hass.
Die Wälder brennen, die Ozeane schweigen,
ihr schaut in den Himmel – doch könnt nicht mal verzeihen.
Technik wie Götter, doch Herzen aus Stein,
die Schwachen verrotten im Glanz eures Scheins.
Wir sahen genug – von Ferne, ganz still,
ihr seid nicht bereit, nicht reif, nicht im Will'.
[Chorus]
Darum weichen wir aus, machen Bögen um euch,
nicht aus Angst – sondern weil ihr euch selbst schon zerfleischt.
Eure Intelligenz ist ein Feuer ohne Ziel,
eine Waffe ohne Moral, ein instinktloses Spiel.
[Bridge]
Wir suchen Leben, das achtet, nicht herrscht.
Bewusstsein, das liebt – nicht bloß lernt und zerstört.
Was ihr erschafft, geht stets Hand in Hand
mit dem, was ihr niederbrennt – nennt ihr das Verstand?
[Letzter Chorus]
Darum weichen wir aus – so weit, wie wir können,
bevor eure Schatten auch unsere Sterne verbrennen.
Wir sind nicht gekommen, um zu richten wie ihr –
wir bleiben nur fern. Und lassen euch hier.