[Verse 1]
Ich trag den Donner unterm Fell,
zu laut für diese dünne Welt.
Ein Blick, und alles trifft mich tief,
als ob der Wind durch Narben lief.
Zu viel Gesicht, zu viel Gewicht,
ein fremdes Wort, und ich zerbrich.
Doch unter Rinde glimmt noch Glut,
ich halt das aus, ich sammel Mut.
[Pre-Chorus]
Ich zähl die Schläge, eins, zwei, drei,
bis dieser Sturm in mir vorbei.
Die Kälte beisst, doch ich bleib stehn,
lass meine Angst nicht untergehn.
[Chorus]
Sturm im Innern, ich steh noch hier
Sturm im Innern, ich werd zu mir
(Sturm im Innern)
Wie ein Schiff durch graues Meer
Sturm im Innern, aber ich geh nicht leer
[Verse 2]
Ich seh die Wellen, schwarz und breit,
sie tragen Namen aus der Zeit.
Zu helles Licht, zu scharfes Wort,
und jeder Lärm reißt mich nach vorn.
Ich lern, im Toben still zu sein,
wie Stein am Fjord, hart und allein.
Und wenn mein Herz erneut zerbricht,
bau ich es neu aus Morgenlicht.
[Pre-Chorus]
Ich zähl die Schläge, eins, zwei, drei,
bis dieser Sturm in mir vorbei.
Die Kälte beisst, doch ich bleib stehn,
lass meine Angst nicht untergehn.
[Chorus]
Sturm im Innern, ich steh noch hier
Sturm im Innern, ich werd zu mir
(Sturm im Innern)
Wie ein Schiff durch graues Meer
Sturm im Innern, aber ich geh nicht leer
[Bridge]
Und wenn die Nacht mich niederdrückt,
heb ich das Haupt, bis sie zurück.
Aus Splittern wird ein neuer Schild,
aus meinem Zittern wächst mein Bild.
[Final Chorus]
Sturm im Innern, ich steh noch hier
Sturm im Innern, ich werd zu mir
(Sturm im Innern)
Wie ein Schiff durch graues Meer
Sturm im Innern, aber ich geh nicht leer