

Prompt / Lyrics
CHEFF – Stimme des Migranten Das Leben des Migranten beginnt schon verwundet, noch vor dem Weg schmerzt der Abschied tief. Es tut weh, die Heimat zu verlassen, Wurzeln zu verlieren, es tut weh, die Kinder zurückzulassen, ein Land zu verlieren. Wir brauchen keine Blicke, die uns verurteilen, keine schmutzigen Münder, die uns kriminalisieren. Niemand migriert aus Spaß oder Vergnügen, wir fliehen vor Hunger, Krieg und Erniedrigung. Wir reisen mit Angst, die die Seele füllt, kleine Taschen, das Herz im Schweigen verschlossen. Versprechen geflüstert auf Bahnhofsböden: „Ich komme zurück, mein Kind“, eine Stimme im Gefängnis. Im Flugzeug, im Boot, im überfüllten Bus, jeder Kilometer zerreißt einen weiteren Traum. Mit nichts ankommen, von null beginnen, still arbeiten, Verzweiflung hinunterschlucken. Jetzt versuche zu verstehen — wenn du sehen kannst: Sprich nicht von Gerechtigkeit, ohne Leid gekannt zu haben. Sprich nicht von Gesetzen mit vollem Magen, während der Migrant deinen Schmutz beseitigt. Man nennt uns illegal, man nennt uns das Problem, doch wir sind das Fundament deines Systems. Wir bauen deine Städte, wir ernten dein Brot, wir tragen die Welt mit unseren Händen. Fahr zur Hölle mit deinem kleinen Hass, schwaches Gift, Worte ohne Gewicht. Du schreist laut, doch du kennst den Boden nicht, du hast nie den Schmerz der Trennung gespürt. Blind für die Gerechtigkeit, die viele in sich tragen, stehend, erschöpft, doch niemals ergeben. Wir sind Millionen, wir sind Stimme, wir sind Meer, wenn wir uns erheben, hält uns niemand mehr auf. Drängst du uns zurück, lernen wir zu kämpfen, nicht mit Messern — mit Wahrheit im Schrei. Du wirst fallen durch deine eigene Lüge, wenn die Gerechtigkeit erwacht und dich ansieht. Wir wollen kein Mitleid, wir fordern Respekt, das Recht auf Arbeit, auf Brot und auf ein Dach. Migration ist Mut, kein Verbrechen, das Verbrechen ist, Menschlichkeit zu verweigern. Und selbst verwundet gehen wir weiter, mit Sehnsucht in den Augen und Stärke im Blick. Denn der Migrant fällt — doch steht wieder auf, trägt die Welt… und bewahrt den Glauben weiterzugehen.
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Dark, cinematic trap beat with distant church bells and low choir swells, male vocals in an intense half-rap delivery. V
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1/20/2026