[Strophe 1]
Deine Hände zittern leise,
doch sie hielten einst die Welt.
Alle Bilder deiner Reise
hat die Zeit dir weggestellt.
Du fragst nach meinem Vater,
als wär er heut noch hier.
Ich sag dir, dass er ging –
doch du sprichst mit ihm, nicht mir.
[Refrain]
Wenn Erinnerungen verwehn
wie Blätter fort im Wind,
bleib ich bei dir stehen,
weil wir verbunden sind.
Und auch wenn dein Blick mich verliert,
ich trag dein Herz in mir –
wenn Erinnerungen verwehn.
[Strophe 2]
Dein Gefährte, treu seit Jahren,
ist gelöscht, in deinen Tagen.
Sein Name fällt ins Schweigen,
wie ein Lied, das man vergisst.
Doch ich hör noch deine Lieder,
so wie früher, klar und rein.
Auch wenn die Worte fehlen –
dein Lachen bleibt mein Heim.
[Refrain]
Wenn Erinnerungen verwehn
wie Blätter fort im Wind,
bleib ich bei dir stehen,
weil wir verbunden sind.
Und auch wenn dein Blick mich verliert,
ich trag dein Herz in mir –
wenn Erinnerungen verwehn.
[Bridge]
Und manchmal, nur ein Augenblick,
blitzt ein Funke, du siehst zurück.
Dann spür ich dich so nah bei mir,
dann weiß ich, alles bleibt in dir.
[Letzter Refrain]
Wenn Erinnerungen verwehn
wie Spuren in dem Sand,
halt ich dich im Arm,
reich dir meine Hand.
Und auch wenn die Zeit dich nimmt,
bleibst du doch ein Teil von mir –
wenn Erinnerungen verwehn.