[Strophe 1]
Der Nebel liegt noch schwer auf dem grauen Asphalt
Du hörst die Stimmen, die kein anderer hört
Dein Herz ist ein Kompass, uralt und doch neu
Vom Lärm dieser Welt fühlst du dich oft gestört
Du liest in den Augen, was niemand ausspricht
Und suchst in den Schatten nach einem Funken Licht.
[Pre-Chorus]
Die Realität ist dir manchmal zu laut
Zu fest, zu starr, zu hart gebaut
Du baust dir Brücken aus Silber und Glas
In ein Land, das der Rest der Welt längst vergaß.
[Chorus]
Oh, du Kind des Ozeans, verloren im Strom
Zwischen Tagtraum und Sehnsucht steht dein Phantom
Du schwimmst gegen die Zeit, du schwimmst mit dem Wind
Zwei Seelen in einer, die das Ufer nicht find'
Fische-Herz, so weit und so blau
Du weißt viel mehr, als du sagst – ganz genau.
[Strophe 2]
Du bist der Anker für die Tränen der Welt
Ein Schwamm, der den Schmerz der anderen hält
Manchmal verlierst du dich selbst im Gefühl
Und treibst ohne Steuer durch das Wellengespül
Deine Empathie ist dein größter Gewinn
Doch wohin mit dir selbst? Wo ist dein Sinn?
[Bridge]
Du bist das Ende und der Neuanfang zugleich
Das zwölfte Zeichen in deinem magischen Reich
Grenzen verschwimmen, die Welt wird zu Gold
Du hast das Universum in dir zusammengerollt.
[Chorus]
Oh, du Kind des Ozeans, verloren im Strom
Zwischen Tagtraum und Sehnsucht steht dein Phantom
Du schwimmst gegen die Zeit, du schwimmst mit dem Wind
Zwei Seelen in einer, die das Ufer nicht find'
Fische-Herz, so weit und so blau
Du weißt viel mehr, als du sagst – ganz genau.
[Outro]
Lass dich treiben...
Die Tiefe hat keine Angst vor dir.
Nur ein Fisch im weiten Meer...
Komm zurück zu dir.
Zurück zu dir.