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(Verse 1)
Grauer Abend, auf nassem Pflaster
Alte Straßen, Gedankenaster
Auf den Wegen steht ein Leben geschrieben
Zwischen Akten, die Träume geblieben
Dreitagebart und langsame Schritte
Boheme-Lachen in dunkler Mitte
Rauch wird leise in Luft gehaucht
Verbotne Blicke, die niemand braucht
Zwischen Büchern, zerknitterte Seiten
Unbekannte, verlorene Zeiten
Endlose Wege, kein Ziel in Sicht
Sehnsucht brennt, doch sie spricht nicht
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(Verse 2)
Traurigkeit in der späten Stunde
Deine Stille, tiefe Wunde
Deine Einsamkeit trägt dich fort
Kein Zurück mehr, kein sicherer Ort
Sie haben den Toten zur Erde gebracht
Fensterplatz, wie ein Theater der Nacht
Gegenstände schweigen, geben nichts preis
Abendstille liegt kalt wie Eis
Arbeiter gehen nach Hause zurück
Verlassen die Stadt, Stück für Stück
Straßen werden leer, Stimmen ohne Sinn
Kopf in der Hand, verloren darin
Ein Traum von etwas, das keiner kennt
Nebel zieht, der die Wahrheit verbrennt
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(Hook / Nakarat)
Die Lichter der Stadt und die Müdigkeit
Der Weg nach Hause, es ist soweit
Komm, lass uns gehen, wir sind so leer
Hungrig, müde – wir können nicht mehr
Komm, lass uns ruh’n, nur für einen Moment
Bevor alles wieder von vorne beginnt
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(Verse 3)
Verbotne Gefühle tief in der Brust
Zwischen Seiten vergeht jede Lust
Zerknitterte Worte, verloren im Wind
Gefühle, die namenlos sind
Endlose Straßen, kein Ende in Sicht
Träume verlaufen im fahlen Licht
Wünsche treiben ohne Ziel
Ein Spiel, das keiner je gewann – zu viel
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(Outro)
Grauer Abend, die Stadt wird still
Alles bleibt, doch nichts mehr will
Vielleicht morgen ein neuer Sinn
Doch heute bleibt alles… irgendwohin