

Prompt / Lyrics
[Stil: chris steger] [Strophe 1] Oh du fröhliche, ne, ganz unmögliche, Weihnachtszeit. Alle rennen wild herum, Menschen laut und viel zu dumm, und ich denk mir nur: Es reicht. Es reicht. [Refrain] Ich hasse Weihnachten, ich sag’s jetzt ganz direkt. Die Menschen stressen völlig durch, als wären sie defekt. Doch Tiere sind entspannt, und Steine sowieso – drum bleib ich lieber draußen bei Schnee und Fels und Floh. --- [Strophe 2] Kling Glöckchen irgendwo, doch ich hör nur Geschrei, Mama, Papa, Tante, Onkel – jeder mischt sich ein. „Hast du schon Geschenke?“ „Warum bist du so still?“ Weil ich ehrlich sag: Ich feier’s nicht, und auch nie feiern will. [Refrain] Ich hasse Weihnachten, dieses künstliche Getue. Alle tun so friedlich, doch im Herzen herrscht nur Ruhestörung im Duo. Ein Hund der wedelt freundlich, ein Stein bleibt wo er liegt – ich sag’s ganz klar: Mit Menschen bin ich selten gut vertriegt. [Strophe 3] Die Kinder kreischen schrill, der Nachbar grillt im Schnee, weil irgendwer ihm sagte, das sei „Weihnachts-Fondue-Déjà-vu“ – ok. Die Oma schimpft auf Handys, der Opa sucht sein Bier, und ich denk nur: „Warum… warum zur Hölle bin ich hier?“ [Refrain] Ich hasse Weihnachten, ich sag’s jetzt ganz direkt. Die Menschen stressen völlig durch, als wären sie defekt. Doch Tiere sind entspannt, und Steine sowieso – drum bleib ich lieber draußen bei Schnee und Fels und Floh. [Strophe 4 – neue Version] Das „Fest der Liebe“, schön – doch keiner meint es so. Sie schenken Krimskrams, den kein Mensch im Februar noch braucht – wieso? Die Stimmung wirkt so heilig, doch innen brennt’s lichterloh. Drum geh ich lieber raus zu Tieren – die lügen wenigstens nicht so. [Bridge – leicht kitschig, aber bitter ehrlich] Und wenn der Schnee dann fällt, die Welt so glitzernd glänzt, frag ich mich jedes Jahr erneut, warum man das nicht mal… absagt. Komplett. --- [Final Refrain] Ich hasse Weihnachten, doch sag’s mit Melodie, damit es sich nicht ganz so schlimm anhört wie die Wahrheit, die ich lieb. Denn Tiere sind friedlicher, und Steine ruh’n im Schnee – drum bleib ich bei den Dingen, die nicht nerven – bitte sehr. [Outro – gesprochen langsam flüsternd] Und wenn der Weihnachtswahnsinn endlich leiser wird im Haus, die letzten falschen „Frohen Wünsche“ zur Tür hinausgehn – Stück für Stück – zieh ich mir meinen Mantel an und lache still vor mich hin: „Geschafft… das war’s für dieses Jahr.“ Doch kaum hab ich mich hingesetzt, hör ich’s schon wieder krachen: Silvester kommt – das nächste Fest, bei dem die Idioten noch lauter mit machen.
Tags
Pop, Sprechgesang, Satire-Pop, Indie-Rock, Dark Pop, Comedy, Folk-Pop, Austropop
3:53
No
12/4/2025