(Strophe 1)
Der Wind pfeift scharf durch das graue Gestein
Du stehst lieber oben, als unten zu sein
Wo andere atemlos am Boden verweilen
Fängst du erst an, die Kanten zu feilen
Dein Blick ist klar, dein Ziel ist fix
Für leere Worte hast du nichts übrig, gar nichts
Du baust dein Fundament auf echtem Grund
Und hälst dein Versprechen mit versiegeltem Mund.
(Pre-Chorus)
Manche sagen, du seist aus Eis gebaut
Weil man dein Lachen nicht sofort durchschaut
Doch unter dem Frost brennt ein ewiges Licht
Ein Steinbock wankt, doch er bricht nicht.
(Chorus)
Schritt für Schritt, den Berg hinauf
Nichts hält deinen eisernen Willen auf
Geduld ist dein Schwert, die Zeit dein Freund
Du lebst das Erreichte, hast es nicht nur geträumt
Aus Fels gehauen, im Winter geborn
Du verlierst nie den Pfad, gehst niemals verlorn
Oh, Steinbock – der Gipfel gehört dir allein.
(Strophe 2)
Du liebst die Struktur, das Gesetz und die Pflicht
Doch für falsche Fassaden hast du kein Gesicht
Vielleicht bist du einsam auf deinem Pfad
Doch du wählst lieber Qualität statt Verrat
Es dauert lange, bis du jemanden lässt
In deine Burg, die steht felsenfest
Wer deinen Kern einmal wirklich erkennt
Weiß, dass kein Feuer so treu wie deins brennt.
(Bridge)
Wenn die Stürme toben und die Welt erzittern lässt
Hältst du die Stellung, hältst alles fest
Kein Höhenflug ohne den Boden unterm Fuß
Vom Gipfel der Welt schickst du uns deinen Gruß.
(Chorus)
Schritt für Schritt, den Berg hinauf
Nichts hält deinen eisernen Willen auf
Geduld ist dein Schwert, die Zeit dein Freund
Du lebst das Erreichte, hast es nicht nur geträumt
Aus Fels gehauen, im Winter geborn
Du verlierst nie den Pfad, gehst niemals verlorn
Oh, Steinbock – der Gipfel gehört dir allein.
(Outro)
Der Gipfel ist nah ...
Die Stille ist klar ...
Beständig und wahr.
Steinbock.