[Intro – leises Piano, entfernter Chor]
Wir fallen…
immer wieder…
auseinander…
[Strophe 1]
Wir suchten uns in fremden Augen
in leeren Händen, kalten Räumen
dachten Liebe heißt „fehlender Teil“
doch jede Nähe machte uns nur klein
Wir liefen durch dieselben Leben
nur um uns wieder aufzugeben
als müsste jemand anderes seh’n
damit wir lernen selbst zu steh’n
[Pre-Refrain – Streicher bauen auf]
Vielleicht war das nie Verlust
vielleicht nur der Weg zurück
[Refrain – voller Chor, große Emotion]
Wir trennen uns, um heil zu werden
um endlich uns selbst zu seh’n
Kein Herz der Welt kann uns ersetzen
wenn wir vor uns selber geh’n
Wir verlieren uns in anderen Seelen
bis wir verstehen irgendwann
Dass wir niemals halb gewesen
sondern immer ganz
[Strophe 2]
Du warst kein Fehler, kein Verbrechen
nur ein Spiegel meiner Flächen
Und jeder Abschied, jede Nacht
hat etwas in mir aufgemacht
Wir wollten retten, festhalten
uns gegen jede Stille stemmen
doch wahre Liebe zwingt nicht fest
sie geht… damit sie leben lässt
[Pre-Refrain – Chor hebt an]
Vielleicht war Schmerz nur ein Licht
das uns zurück zu uns selbst verspricht
[Refrain – größer]
Wir trennen uns, um heil zu werden
um endlich uns selbst zu seh’n
Kein Herz der Welt kann uns ersetzen
wenn wir vor uns selber geh’n
Wir verlieren uns in anderen Seelen
bis wir verstehen irgendwann
Dass wir niemals halb gewesen
sondern immer ganz
[Bridge – sehr emotional, Chor + Orchester]
Und vielleicht…
war jede Liebe nur ein Kreis
der uns zurück nach Hause treibt
Nicht zu jemand anderem…
sondern zu uns selbst…
[Final Refrain – maximal, Chor dominant]
Wir trennen uns, um heil zu werden
nicht weil Liebe uns verlässt
Sondern weil jede Seele lernen muss
dass sie sich selbst am tiefsten kennt
Wir suchten Ganzheit in den anderen
doch sie war die ganze Zeit in uns
Und all die Wege, all die Trennungen
führten uns zurück…
zu uns
[Outro – Piano, letzter Chorhall]
Nie halb…
nur vergessen…
wie ganz wir sind…