

Prompt / Lyrics
[Musikstil: Sequentia] [Strophe I] Hört, ihr Herren, hört, ihr Frauen, von Tagen alt und schwer wie Stein, als Türme standen ohne Namen und Wahrheit nicht im Staube lag allein. Da ritt ein Reich durch Wind und Zeit, mit Ross und Recht und freiem Sinn, Tartaria, in Herrlichkeit, eh’ Lüge schrieb die Chroniken hin. [Strophe II] Kein Knecht war dort dem Gold verpflichtet, kein Thron aus falschem Schwur erbaut, die Ordnung war aus Maß und Pflichte, der Himmel selbst ihr Zeuge traut. Mit Zeichen, Klang und heil’ger Zahl erbaut aus Wissen, nicht aus Gier, die Städte klangen wie ein Mahl aus Licht und Kraft – verloren hier. [Refrain] Oh Tartaria, du verschwiegenes Land, dein Name verbrannt, doch nicht gebannt. Man riss die Seiten, man brach den Schwur, doch lebt dein Geist in unsrer Spur. Die Banner fielen, doch nicht das Sein – die Wahrheit schläft, sie stirbt nicht ein. [Strophe III] Dann kam der Rauch aus fremden Zungen, mit Feuer, Krieg und falschem Recht, Geschichte ward neu ausgesungen, der Sieger schrieb – der Freie schweigt. Die Kuppeln stürzten, Glocken verstummt, die Linien der Macht zerschnitten schnell, was einst aus Wissen heraus erblüht, ward Mythos, Märchen, Hirngespinst genannt. [Strophe IV] Doch alte Lieder tragen mehr als Staub und Zeit je nehmen kann, im Blut der Menschen ruht sich schwer die Ahnung von dem alten Bann. Wer fühlt, wer fragt, wer nicht vergisst, der hört sie noch, die leise Macht: Tartaria ist, Tartaria ist – nicht tot, nur tief in uns bewacht. [Refrain] Oh Tartaria, du verschwiegenes Land, dein Name verbrannt, doch nicht gebannt. Man riss die Seiten, man brach den Schwur, doch lebt dein Geist in unsrer Spur. Die Banner fielen, doch nicht das Sein – die Wahrheit schläft, sie stirbt nicht ein. [Brücke – gesprochen oder halb gesungen] Nicht alles, was verloren scheint, ist fort. Nicht alles, was man lehrt, ist wahr. Wer seine Ahnen nur belächelt, bleibt blind für das, was einstens war. [Letzte Strophe] So heb dein Haupt, du Kind der Zeit, trag Ehre wie ein altes Schwert, denn Wissen ist die letzte Schlacht, die ohne Blut, doch nicht ohne Mut sich wehrt. Und wenn die Welt dich Lügner nennt, steh fest wie Stein im alten Eid: Was war, das war – auch wenn man’s nicht erkennt. Die Wahrheit kehrt zurück – zur rechten Zeit. [Letzter Refrain – ruhig, getragen] Oh Tartaria, verlorenes Reich, man nahm dir den Namen, nicht dein Zeichen gleich. Solang ein Herz sich erinnert daran, fängt jede Lüge zu bröckeln an.
Tags
Dark Folk, Medieval Folk, Epic Choral, Pagan Folk, Ritual Music
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No
12/14/2025