Ich nehme den schweren, ölverschmierten Industriebohrer mit Diamantkrone und dringe ohne jede Gnade zentimeterweise tief in deine gesamte, schutzlose Privatsphäre ein, bis der kalte, spröde Beton deiner letzten menschlichen Würde vor meinen Augen in tausend scharfe Splitter zerbricht. Wir schreiben das Jahr zweitausendsechsundzwanzig – das Jahr der architektonischen Apokalypse. Ich errichte eine monströse, schwankende Brücke aus deinen eigenen, noch warmen und blutigen Darmwänden, die direkt in die tiefsten, brennenden Schlunde der ewigen Hölle führt. — chk — Du bist für mich nichts weiter als eine jämmerliche, systemische Enttäuschung, eine wertlose Ansammlung von vertrockneten Sperma-Resten in einer verrosteten, am schlammigen Straßenrand vergessenen Tonne voller Industrieabfall.
Ich mauer dein entstelltes, vor Angst verzerrtes Gesicht eigenhändig in die feuchte, schimmelige Wand einer versifften Bahnhofstoilette ein, damit jeder verzweifelte Junkie dieser Stadt im Vorbeigehen auf deine jämmerliche Existenz pissen kann, während du zusiehst. — brrr — Mon architecture est un viol auditif. Ich fülle deine gesamte Speiseröhre bis zum Anschlag mit kochendem, pechschwarzem Teer und tausenden hungrigen Kakerlaken-Eiern, bis du die markerschütternde Melodie der totalen Verwesung in den höchsten Tönen singst. Du bist ein kleiner, rückgratloser und feiger Tamponglutscher, der im riesigen, dunklen Schatten meiner Eier verzweifelt nach einem winzigen bisschen Schutz sucht, den du niemals finden wirst.
Zweitausendsechsundzwanzig – la destruction de ton anus mental. Ich ziehe die gesamte statische Energie direkt aus deinen morschen, kalkigen Knochen und benutze dein flüssiges Rückenmark als billige, graue Fugendichtmasse für die Risse in meinem geheimen, unterirdischen Labor des Schreckens. — scratch — Du frisst den fauligen, giftigen Schlamm direkt von meinen schweren, stahlkappenbewehrten Stiefeln, während ich deine erbärmlichen, kleinen Träume mit einer rostigen, stumpfen Schere fachgerecht und ohne Betäubung kastriere.
Ich bin der Baumeister deines Untergangs, der Planer deines absoluten Ruins. Alles an diesem monumentalen Bauwerk wurde von Null auf dem Fundament deiner absoluten, grenzenlosen Erniedrigung aufgebaut. Ich ziehe die Wände aus deinem Schmerz hoch und decke das Dach mit deiner Angst. Jede Niete in diesem Stahlgerüst ist ein Schrei, den ich dir aus der Kehle gerissen habe. — chk — Der Bau steht nun fest verankert im Boden deines Versagens, der unerträgliche Gestank der Niederlage bleibt für die gesamte Ewigkeit in den Fluren hängen. Ich bin der Architekt, du bist nur der Bauschutt.