Strophe 1
Ich wach auf und fühl mich leer
Als wär die Welt aus Watte
Alles laut und doch so fern
Ich trag zu viel, ich kann nicht mehr
Die Tage zieh’n an mir vorbei
Ich bleib einfach stehen
Hab verlernt, wie Hoffnung klingt
Und wohin wir gehen
Pre-Chorus
Ich zieh mich zurück
Schließ jede Tür
Nicht weil ich euch hasse
Sondern mich verlier
Refrain
Ich fall in ein schwarzes Loch
So still, so tief in mir
Kein Mut, kein Halt, kein Morgen
Alles führt ins Hier
Ich schrei, doch hör mich nicht
Mein Herz ist müde, schwer
Ich will stark sein, doch ich hab
Keine Kraft mehr
Strophe 2
Der Spiegel kennt meinen Namen
Doch nicht, wer ich bin
Ich lächle für die andern
Doch innen macht nichts Sinn
Ich sammle Gründe weiterzuleben
Wie Scherben in der Hand
Sie schneiden, wenn ich sie festhalt
Und fallen, wenn ich sie loslass
Pre-Chorus 2
Sag mir nicht „es wird schon gut“
Wenn du mich nicht siehst
Manchmal ist Atmen alles
Was du schaffst, was du kriegst
Refrain
Ich fall in ein schwarzes Loch
Und komm mir selbst nicht nah
Hab alles, was man braucht
Und fühl mich trotzdem arm
Kein Mut, kein Wort, kein Ziel
Nur dieses schwere Hier
Ich wär gern mehr als das
Doch heut verlier ich mich an mir
Bridge
Vielleicht ist das kein Ende
Nur ein Punkt, der nicht vergeht
Vielleicht darf ich fallen
Auch wenn keiner versteht
Ich halt mich nicht fest am Glauben
Nicht am Licht, nicht am Plan
Nur an dem kleinen Puls
Der mir sagt: Ich bin noch da
Letzter Refrain (leise → groß)
Ich fall in ein schwarzes Loch
Doch ganz allein bin ich nicht
Denn irgendwo tief in mir
Zittert noch ein Rest von Licht
Kein Mut, doch ein Atemzug
Reicht für diesen Moment
Ich bleib noch hier
Auch wenn mich die Dunkelheit kennt
Outro
Ich zieh mich zurück
Aber ich verschwinde nicht
Ich bin nur müde vom Kämpfen
Nicht vom Leben an sich