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[(Strophe 1)]
Am Tag vor Siebenundvierzig Jahr’n, hat sie mich verflucht geboren
Nicht willkommen, nicht gewollt – nur Elend von vorn
Keine Wiege, kein Willkommen, nur der kalte Zement
Und der erste Schlag war gleich der, den man nie mehr vergisst
[(Strophe 2)]
Im Kindergarten lag ich, zitternd auf dem Kies
Zehn gegen einen, kein Gesicht, nur Hohn und mies
Die Lehrer blind, die Eltern stumm, das war mein Gesetz
Und jedes „Warum?“ wurde mit Schweigen ersetzt
[(Refrain)]
Und jetzt stehst du da, willst Erlösung, willst Verstand
Doch wo war deine Stimme, als ich brannte, als ich stand?
Du willst 'nen Gefallen? Ein Lächeln nach all der Pein?
Wovon träumst du nachts – wenn du träumst, ich sei noch dein?
[(Strophe 3)]
Die Jahre gingen weiter, doch die Gewalt wurd’ still
Die Fäuste wurden Worte – noch schärfer, wenn man will
„Du bist hässlich, bist nix wert, nur Dreck und Bastard“
Und ich lächelte nur, weil mein Herz längst vernarbt
[(Strophe 4)]
Und obendrauf, die Frauen – sie rochen mein Leid
Kamen nah, rissen Wunden auf – und gingen im Kleid
Keine wollte retten, keine blieb beim Licht
Sie wollten nur wissen: Wie tief bricht er – oder nicht?
[(Strophe 5 – neu, intensiv)]
Sie nahmen mir alles – meinen Sohn, mein Geld, sogar den Hund
Und ließen mich zurück, kalt und leer und stumm
Ein Jahr lang sprach ich nur mit Jack und mit Jim
Zwei Freunde aus Glas, in 'nem Leben ohne Sinn
[(Refrain)]
Und jetzt willst du Wärme, willst Hilfe, meine Kraft?
Doch wo warst du, als ich schrie – in dunkler Nacht?
Du redest von Familie, von Pflicht und dem Sein
Wovon träumst du nachts – in deinem goldenen Schein?
[(Bridge – gesprochen, CB-Funk-artig, verzerrt)]
„Breaker… hier spricht der Satan, den ihr gemacht habt.
Ich war euer Prügelknabe, euer Schatten – euer Spott.
Doch jetzt redet keiner mehr… denn ich hör nicht mehr zu.“
[(Finaler Refrain – ruhig, verbittert)]
Du willst, dass ich helfe? Dass ich dir verzeih’?
Doch mein Herz wurde aus Dornen – und das bricht nicht mehr entzwei
Du fragst nach Vergebung? Nach Licht in deinem Dreck?
Wovon träumst du nachts – wenn du träumst, ich wär noch weg?
[(Outro – gesprochen, leise, bitter)]
„Ich war nie euer Sohn, nie euer Bruder, nie euer Mann…
Ich war nur das, was übrig blieb.
Und das reicht euch jetzt nicht mehr.“