Strophe 1 (Akustikgitarre, sehr ruhig und intim)
Ich geh’ durch Straßen, die mich nicht kennen
Seh’ tausend Lichter, die ziellos brennen.
Jeder starrt stumm auf sein eigenes Glas
In einer Welt aus Beton und aus Hass.
Man reicht dir die Hand, nur um zuzusehen
Wie du fällst, während alle im Kreis weitergehen.
Strophe 2 (Rhythmus setzt leicht ein)
Ein falsches Wort und die Meute erwacht
Sie füttern den Neid in der tiefsten Nacht.
Wir bauen Mauern aus Schweigen und Spott
Und spielen im Netz unseren eigenen Gott.
Es ist einsam hier oben, es ist kalt im Tal
Menschlichkeit wurde zur zweiten Wahl.
Pre-Chorus (Spannung steigt, Build-up)
Und ich frag’ mich, wo das Herz geblieben ist
In einer Zeit, die das Licht so schnell vergisst.
Ja, die Kälte zieht ein, sie macht vor niemandem Halt
Die Welt ist so jung, doch die Seelen sind alt.
Chorus (Der "Drop" – Energetisch, kraftvoller Synthesizer)
Weck mich auf, wenn das Eis endlich bricht
Wenn ein Mensch wieder wie ein Mensch zu mir spricht!
In dieser grausamen Stille, im Lärm der Welt
Bin ich der Einzige, der noch die Stellung hält!
Oh-oh-oh, die Einsamkeit ist laut
Oh-oh-oh, auf Schmerz ist das Leben gebaut!
Strophe 3 (Wieder ruhiger, Fokus auf die Stimme)
Man verkauft dir die Hoffnung für einen Cent
Und lacht, wenn am Ende die Brücke brennt.
Wir treten nach unten, wir schauen nicht hin
Egoismus gibt diesem Wahnsinn einen Sinn.
Ich bin allein in der Menge, ein Geist ohne Namen
In einem Bild ohne Liebe, in einem goldenen Rahmen.
Bridge (Staccato-Gesang, treibend)
Grausame Blicke, steinerne Gesichter
Wir löschen die Feuer und dimmen die Lichter.
Kein Mitleid, kein Halt, nur das eigene Glück
Und wir blicken nie, niemals nach hinten zurück!
Chorus (Finaler Drop)
Weck mich auf, wenn das Eis endlich bricht
Wenn ein Mensch wieder wie ein Mensch zu mir spricht!
In dieser grausamen Stille, im Lärm der Welt
Bin ich der Einzige, der noch die Stellung hält!
Oh-oh-oh, die Einsamkeit ist laut
Oh-oh-oh, auf Schmerz ist das Leben gebaut!
Outro (Nur noch die Akustikgitarre, langsam ausklingend)
Lass mich schlafen, bis der Sturm vorbei ist...
Bis die Welt nicht mehr so grausam ist...
Nur ein bisschen Menschlichkeit...
Das ist alles...