

Prompt / Lyrics
(Melodisches Intro) (Verse 1) Um genau zu sein, hatte ich schon mal Vor geraumer Zeit das Paradoxon der Wahl. Zu viele Frauen parallel gedatet, Viel zu spät erst gecheckt, dass ich mich dadurch nur verrenne. (Pre-Chorus) Bin überfordert, emotional Multitasking, Eine Haltung, die ich sonst für üblich verachte. Im Gehen hältst du deine Freundin an der Hand, An meiner Hand klebt nur ein Handy dran. (Chorus) Kann nicht sagen, was da los ist, Jeder Zweite wird geghostet. Aus Angst vor Nähe fing ich an zu verschwinden, Als wär’s der beste Weg, sich nicht mehr zu binden. (Verse 2) Nach Einschätzung meiner Bosse – talentiert und versiert, Bin ich innerlich längst dekompensiert. Die Freiheit als höchstes Gut stilisiert, Doch was bringt sie mir, wenn sie mich isoliert? (Bridge) Wir könnten uns auch seltener sehen, Doch du erkennst nie den Wert von serieller Monogamie. Wir haben verlernt, ohne Algorithmen zu lieben, Ich frage mich, was uns eigentlich noch geblieben? (Outro) Die Priorisierung persönlicher Freiheit über romantische Verpflichtungen Nennt man heutzutage Hyperindividualismus Mir ist das alles zu hardcore wie Stein, Gewissermaßen mit dir nur polyamor zu sein. Er war verliebt ins Rotationsprinzip, Doch am Ende bleibt nichts – nur ein Algorithmus, der weiterlief.
Tags
Strings, epic, melancholic, soft piano, rap, hard
2:31
No
3/16/2025