🎵 Lied: „Sie nahmen alles“
Vers 1
Die Straßen waren still, doch die Angst war laut,
Schaufenster zerbrachen, der Hass wurde gebaut.
Ein Name verschwand von Tür zu Tür,
was gestern noch Leben war, gehört heut nicht mehr dir.
Pre-Refrain
Sie sagten: „Es ist nur ein Gesetz…“
doch nahmen Stück für Stück alles weg.
Refrain
Sie nahmen die Läden, sie nahmen das Licht,
nahmen die Hoffnung aus jedem Gesicht.
Aus Nachbarn wurden plötzlich Feind,
und keiner hat geschrien, keiner hat geweint.
Sie nahmen die Stimmen, sie nahmen das Recht,
und die Welt blieb stehen… doch keiner sprach echt.
Vers 2
Die Namen ersetzt, die Fenster beschmiert,
die Wahrheit verdreht, die Menschen sortiert.
Was einmal Familie, Arbeit und Stolz,
wurde gestohlen – kalt und ohne Holz.
Pre-Refrain
Ein Blick zur Seite, ein Schweigen so schwer,
und plötzlich war niemand mehr derselbe wie vorher.
Refrain
Sie nahmen die Läden, sie nahmen das Licht,
nahmen die Hoffnung aus jedem Gesicht.
Aus Freunden wurden Schatten im Wind,
weil wir vergessen, wer wir wirklich sind.
Sie nahmen die Zukunft, sie nahmen das Sein,
und ließen nur Leere und Dunkelheit rein.
Bridge
Hast du es gesehen? Hast du es gespürt?
Oder einfach dein Herz nicht berührt?
Geschichte schreit leise, doch klar wie ein Stein:
„Es darf nie wieder dasselbe sein.“
Finale
Wenn wir heute schweigen, beginnt es erneut,
wenn wir nicht erinnern, wird alles bereut.
Denn was damals geschah, war nicht nur ein Traum—
es war der Moment… wo man nahm den Raum.